Unser Chorprojekt 2017

 

 

 

Franz von Suppè

 

Requiem

 

Oratorium

 

für Soli, Chor und großes Orchester

 

 

 

Deutsche  Erstaufführung


am 5.11.2017 - 16 Uhr

 

in der Basilika Kloster Steinfeld

 

 

 

Barbara Felicitas Marin, Sopran

 

Silke Hartstang, Alt

 

Michael Kurz, Tenor

 

Timm de Jong, Bass

 

Chorgemeinschaft Allegro Vivace
Bad Münstereifel

 

Neue Philharmonie Westfalen 
Landesorchester NRW

 

Leitung: Paul F. Irmen

 

 

Benefizkonzert


zugunsten der Basilika Kloster Steinfeld

 

 

 

Franz von Suppè (1819-1895)

 

Das Gericht der Toten


Franz von Suppè, gemeinhin bekannt als der Schöpfer der klassischen Wiener Operette (Boccacio), der Komponist flotter Märsche und Walzer, (Leichte Kavallerie) hat Zeit seines Lebens darum gekämpft, als ernsthafter Komponist anerkannt zu werden. Er verstand sich als Mozartschüler der zweiten Generation und hatte schon in jungen Jahren zahlreiche kirchenmusi-kalische Werke geschrieben, darunter drei große Orchester-Messen.

Das Requiem  von 1855, das er anlässlich des Todes seines großen Förderers Franz Pokorny komponierte,  stellt den Höhepunkt seines kirchenmusikalischen Schaffens dar. Kaum bekannt, äußerst selten aufgeführt, eng verwandt mit dem Mozart-Requiem aber nicht plagiiert  wird es in der neueren Musikwissenschaft sogar als Vorläufer des Verdi-Requiems gepriesen.

Kein geringerer als Johannes Brahms bemerkte: „Seine [Suppès] unglaubliche Gewandtheit in weltlichen Dingen verdankt er eigentlich seinen geistlichen Kompositionen. Er hatte etwas gelernt.”

Zur Aufführung kommt die Oratorien-Fassung des Requiems mit dem Originaltitel „Das Gericht der Toten“, die Suppè nach ersten erfolgreichen Aufführungen seines Requiems anfertigte.

Er erweiterte die ursprüngliche "Missa pro defunctis" um eine imposante Introduktion und komponierte überleitende Rezitative und Ariosi   zwischen den Chorteilen.  Damit schuf er eine neue oratorische Form die bis dahin ohne Vorbild war, das "Requiem-Oratorium".

In dramatischen Rezitativen und Chören wird  das Szenario des Weltengerichts effektvoll in Musik gesetzt und in Arien voll Mitleid werden die „letzten Dinge“ besungen.

Als  große Meditationsmusik über den Tod und das Jüngste Gericht spiegelt es die Intention des Komponsiten: Suppè geht es mehr um die Hoffnung auf Auferstehung und Erlösung als um Strafgericht eines rächenden Gottes.

Damit kommt er einer modernen theologischen Auffassung erstaunlich nahe, die das Wiedersehen in einer besseren Welt in den Mittelpunkt des Totengedenkens stellt.

Die Oratorienfassung des Suppè-Requiems ist nach Auskunft der Wiener Stadt- und Landesbibliothek, die den Nachlass Suppès verwaltet, in Deutschland noch nicht aufgeführt worden.

 

 

 

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02253 - 8050

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Konzert-Preise

 

- Vorverkauf 22€  

- Abendkasse 24€  
- Schüler/Azubis 12€  - Kinder bis 12 J. frei 
- Freie Platzwahl

 

Tickets

 

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sowie

 

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Kloster Steinfeld

 

 

 

 

Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen.


Wir proben dienstags von 19.30 bis 22 Uhr im Seniorenzentrum Otterbach

 

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Otterbach 80,
53902 Bad Münstereifel